Ulrich Wickert

Artikel von mir

„Auschwitz ist zu oft Bezugspunkt“

09.02.2013, Die Welt Ulrich Wickert spricht mit Eva Menasse über ihren neuen Roman „Quasikristalle“, den Antisemitismus und das Leben in Berlin Ulrich Wickert: In den Ornamenten, die Moscheen ausschmücken, gibt es symmetrische Muster, die sich in der Natur wiederfinden: „Quasikristalle“. Ihr Entdecker Dan Shechtman erhielt 2011 den Chemie-Nobelpreis. Und „Quasikristalle“ ist der Titel des neuen Romans …

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„Diese Piraten-Mentalität hat etwas Schäbiges“

02.06.2012, Welt der Literatur „In der so genannten Netzgemeinde gibt es viel Spießigkeit“, findet der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger. Ein Gespräch über geistiges Eigentum, Kinderreime und Europa im Plural. Ulrich Wickert: 1961 haben Sie eine Sammlung mit Kinderreimen unter dem Titel „Allerleirau“ veröffentlicht. Kinderreime sind wunderbar zeitlos. Deshalb hat der Insel-Verlag den Band dankenswerterweise wieder …

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Was ist mit deinem Gedächtnis los?

10.09.2011, Frankfurter Allgemeine Immer wieder brachte jemand neue Meldungen. Diese Meldungen selbst seriöser Agenturen konnten aber falsch sein. Ulrich Wickert über seine Unsicherheiten und Ängste am 11. September 2001. Als das Rotlicht anging, wusste ich nichts. Auf dem Moderationstisch lagen ein paar Agenturmeldungen. Es war kein Bildschirm in den Tisch eingelassen, auf dem ich Meldungen …

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„Wir sind erwachsen geworden“

10.09.2011, Die Welt Altbundeskanzler Gerhard Schröder im Gespräch mit Ulrich Wickert über den 11. September und die „uneingeschränkte Solidarität“ zu Amerika Ulrich Wickert: In Ihrem Buch „Entscheidungen. Mein Leben in der Politik“ beschreiben Sie keinen Moment so präzise wie den Ablauf des 11. September 2001. Sind Ihnen diese Stunden auch heute noch nah? Gerhard Schröder: …

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Ich bin eine Wortbäckerin

02.07.2011, Die Welt Nora Gomringer verrät, was Slam Poetry ist und sucht nach neuen Wegen des Ausdrucks Ulrich Wickert Ulrich Wickert: Sie haben den diesjährigen Jacob-Grimm-Preis erhalten, für eine neue Form des Dichtens: Slam Poetry. Heißt es nun Slam Poetry oder Poetry Slam? Nora Gomringer: Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Poetry Slam ist eine Veranstaltungsform, …

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„Und ewig lockt la douce France“

30.04.2011, Die Welt Alex Capus hat es auf die Bestsellerliste geschafft. Mit Ulrich Wickert sprach er über seinen neuen Roman „Léon und Louise“ Ulrich Wickert: Sie haben etwas sehr Mutiges getan. Sie haben mit „Léon und Louise“ einen wirklichen Liebesroman geschrieben. In der ersten Szene des Buchs tritt Louise an den Sarg von Leon. Er ist …

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„Literatur ist Selbstzeugnis“

05.03.2011, Die Welt Siegfried Lenz im Gespräch mit Ulrich Wickert über seine Anfänge bei der WELT, über das Schreiben, über sein Engagement für Willy Brandt und über das hohe Alter Ulrich Wickert: Ihr erstes Buch „Es waren Habichte in der Luft“ erschien vor nunmehr 60 Jahren, 1951. Wie kamen Sie damals zum Schreiben? Siegfried Lenz: Ich war …

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Der Mord am Schreibtisch

05.02.2011, Die Welt Rembrandt und die Qualen der Todesstrafe: Margriet de Moor im Gespräch mit Ulrich Wickert In ihrem neuen Roman „Der Maler und das Mädchen“ führt Margriet de Moor zwei historische Figuren zusammen: Den sechzigjährigen Rembrandt und die junge Elsje, die einen Mord begeht und dafür mit dem Leben bezahlt Ulrich Wickert: Warum hat …

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Weihnachten spendet Zuversicht

24.12.2010, Literarische Welt Karl Kardinal Lehmann über seinen Werdegang, über das Verhältnis der westlichen Gesellschaften zum Islam, über Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche und die Bedeutung von Weihnachten Ulrich Wickert: Eine scheinbar banale Frage: Was ist die Bibel? Karl Kardinal Lehmann: Die Bibel ist das Buch der Bücher, also eine Sammlung von Worten der Offenbarungen Gottes im …

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Warum wir immer radikaler werden

06.11. 2010, Die Welt Ulrich Wickert im Gespräch mit Margarete Mitscherlich über ihre Jugend im deutsch-dänischen Grenzland, über weibliche Befreiung, über das Alter und ihr neuestes Buch. Ulrich Wickert Sie wurden 1917 in einem Ort geboren, der später zu Dänemark gehörte. Ihre Mutter war eine überzeugte Deutsche, Ihr Vater ein überzeugter Däne. Und Sie? Margarete Mitscherlich: …

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