Ulrich Wickert

Wickert unterwegs

Deutsch-Französischer Freundschaftsvertrag in Aachen

Am 22. Januar 2019 wurde in Aachen der neue Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnet. Auf Einladung der Bundeskanzlerin war ich zu dieser Zeremonie eingeladen. Der neue Vertrag erweitert den Elyséevertrag vom 22.Januar 1963 und schreibt die Zusammenarbeit fest.

Zum Erscheinen von
„Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen“

hat Außenminister Sigmar Gabriel das Buch bei einer Einladung in die Französische Botschaft in Berlin vorgestellt mit den Worten: „Muss man lesen“. Er führte mit Autor Wickert ein Gespräch über den neuen französischen Präsidenten, den Gabriel schon aus der Zeit, als beide Wirtschaftsminister waren, gut kennt.

Außenminister Sigmar Gabriel mit Ulrich Wickert im Gespräch

Bundespräsident Gauck verleiht Ulrich Wickert das Bundesverdienstkreuz

Ulrich Wickert ist einer der großen bundesdeutschen Journalisten und gilt bis heute als moralische Instanz. Unvergessen bleibt er als Moderator… Daneben hat er zahlreiche Bücher verfasst, darunter solche über Frankreich, die mit der Sachkunde des Kenners viel zu einem besseren Verständnis unseres Nachbarlandes beigetragen haben.

Bundespräsident Gauck verleiht Bundesverdienstkreuz

Helmut-Schmidt-Preis für Wirtschaftsjournalismus

Der Helmut-Schmidt-Preis für Wirtschaftsjournalismus wurde am 23.Oktober 2014 zum 19. Mal verliehen. Ulrich Wickert ist einer der Gründungsmitglieder und inzwischen auch der Juryvorsitzende. Bei der diesjährigen  Verleihung sprachen Schmidt und Wickert über Siegfried Lenz und die Deutschstunde,den Maler Emil Nolde und was er Schmidt bedeutet, den Euro und schließlich Kant und die Pflichten des Politikers.

Helmut Schmidt im Gespräch mit Ulrich Wickert

Ulrich Wickert wird mit der Wolfgang-Paul-Plakette ausgezeichnet

Für manchen war das 10. Bonner Universitätsfest im Juli 2014 ein Déjà-vu: Ulrich Wickert, erhielt bereits bei ersten Fest 2005 als prominenter Alumnus der Uni Bonn die Ehre, eine Ansprache an die Festversammlung zu richten. Für die Universität fügte Rektor Prof. Dr. Jürgen Fohrmann noch eine besondere Würdigung hinzu, indem er Wickert mit der Wolfgang-Paul-Plakette auszeichnete und ihm eine Abschlussurkunde und einen Talar mit den Farben der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät überreichte.

Wohlfahrtsmarken

Das persönliche Engagement ist Ulrich Wickert wichtig. So trat er im November 2004 für die Wohlfahrtsmarken ein. Die Kampagne wurde von dem Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler eröffnet.

Mit Bundespräsident Horst Köhler

40 Jahre Elysée-Vertrag

Zum vierzigsten Jahrestag des 1963 unterzeichneten Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrags lud der Französische Präsident Jacques Chirac den Deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einem großen Festakt nach Paris ein. In einem gemeinsam mit Olivier Mazerolle vom Französischen Fernsehen France 2 geführten Interview befragte Ulrich Wickert die beiden Staatsmänner auch über ihren Streit bei dem Europäischen Gipfel in Nizza.

Schröder und Chirac

Französischer Staatspräsident

Den Französischen Staatspräsidenten Francois Mitterrand nennt Ulrich Wickert eine der beeidruckendsten politischen Persönlichkeiten, die er in seiner Laufbahn getroffen hat. Als Mitterrand 1988 wiedergewählt worden war und in der Karrikatur als König dargestellt wurde, fragte ihn Wickert: Was halten Sie von dem Satz, den ein französischer Bauer um 1800 gesagt haben soll: Natürlich bin ich für die Republik, Hauptsache Napoleon ist König. Darauf Mitterrand: So sind sie, die Franzosen, selbst mich nennen sie einen König, obwohl ich das doch gar nicht bin!

Francois Mitterrand

ARD-Korrespondent in Paris

Mit Helmut Schmidt als Bundeskanzler hat Ulrich Wickert als ARD-Korrespondent in Paris zahlreiche Interviews über seine Freundschaft mit Valery Giscard d’Estaing geführt. Wickerts Buch „Der Ehrliche ist der Dumme“ hat Helmut Schmidt später angeregt, ein Buch über Politik und Moral zu schreiben. Mehrere Gespräche mit Helmut Schmidt und Ulrich Wickert sind in Buchform im Hohenheim-Verlag erschienen (siehe Bücher)

Bundeskanzler Helmut Schmidt im Interview

ARD-Korrespondent in New York

In dem von Buffalo Bill gegründeten Ort Cody in Wyoming ist Ulrich Wickert als ARD-Korrespondent in New York dem immer noch vorhandenen amerikanischen Pioniergeist gefolgt. Dort traf er auf den Enkel von Buffalo Bill, der Ulrich Wickert zu einer abenteuerlichen Reise anregte: zehn Tage ging es mit einem Cowboy auf dem Pferderücken durch die wilden Rocky Mountains. Von Bären und Wölfen sahen sie allerdings nur die Abdrücke.

Dynamische Sozialministerin

Regine Hildebrandt, die dynamische Sozialministerin Brandenburgs, hat Ulrich Wickert seine größte Niederlage bei einem Interview in den Tagesthemen zugefügt. Auf seine erste Frage antwortete sie sechs Minuten und 21 Sekunden lang so kämpferisch, dass er einfach nicht dazwischenkam. Nach Dreharbeiten zu einem gemeinsamen Film half Ulrich Wickert der Sozialdemokratin, das Brandenburgische Sozialwerk zu gründen.

Regine Hildebrandt

Der Bruder des letzten Kaisers von China

1979 erhielt Ulrich Wickert, damals Auslandskorrespondent der ARD in Paris, die in jener Zeit einzigartige Genehmigung, in China zu drehen, weil sein Vater dort Deutscher Botschafter war. Neben Filmen in der Wüste Gobi und in Tibet porträtierte Wickert auch den Bruder des letzten Kaisers von China, der mit seiner Frau, einer japanischen Prinzessin, ihm zeigte, wo der Kaiser in der Verbotenen Stadt Fahrrad fuhr.

Fernsehinterview

Nachdem Helmut Kohl 1998 nach 16 Jahren im Amt des Bundeskanzlers von Gerhard Schröder abgelöst worden war, gab er Ulrich Wickert die Gelegenheit zu einem dreistündigen Fernsehinterview, in dem Kohl sein Leben und seine politische Laufbahn Revue passieren ließ.

Bundeskanzler Helmut Kohl im Interview

Meinem letzten Freund

Den Vater des absurden Theaters, Eugène Ionesco, lernte Ulrich Wickert als Korrespondent in Paris kennen. Ionesco empfing Wickert häufig zum Tee und langen Unterhaltungen über Literatur, wie auch über Gott und die Welt. In eines seiner Bücher schrieb Ionesco für Ulrich Wickert als Widmung: meinem letzten Freund, den ich kennengelernt habe.

Eugène Ionesco

Officier de la Légion d’Honneur

Der Französische Botschafter Claude Martin verlieh Ulrich Wickert den Orden des Officier de la Légion d’Honneur in Anerkennung für dessen Einsatz für die Deutsch-Französische Verständigung. Martin und Wickert haben 2006 die Académie de Berlin gegründet, die sich dem deutsch-französischen Kulturaustausch widmet. Sie vergibt Stipendien und den Prix de l’Académie de Berlin.

Légion d’Honneur

Bandsalat

Günter und Ute Grass traf Ulrich Wickert zum ersten Mal 1979 in Peking, als Grass dort las und Wickert drehte. Bei den Dreharbeiten verhedderte sich das Tonband wie ein Wollknäuel, aber Ute Grass, im Stricken richtig gut, hatte den Bandsalat schnell wieder entwirrt. Seitdem hat Ulrich Wickert zahlreiche Fernseh- und Hörfunk-Gespräche mit Grass zu dessen Werken geführt.

Günter und Ute Grass

Falkenberg in Hamburg

Klaus Staeck und der in New York lebende us-israelische Künstler Ziggi Ben Haim bei der Vernissage einer Retrospektive von Staecks Arbeiten in der Sammlung Falkenberg in Hamburg.

Klaus Staeck und Ziggi Ben Haim

Außenminister

Hans-Dietrich Genscher war während seiner 18-jährigen Amtszeit als Außenminister häufig Interviewpartner von Ulrich Wickert, 14 Jahre ARD-Auslandskorrespondent.

Wickert und Hans-Dietrich Genscher

US-Präsident

Den US-Präsidenten Bill Clinton traf Ulrich Wickert zum ersten Mal bei einem Abendessen in Bonn. Als er Clinton nach dessen Amtszeit wiedertraf lernte er, dass Clinton immer noch als Präsident vorgestellt wird. Und sagt man jetzt: Bill Clinton, der 42. Präsident der USA. Obama ist der 44.

Bill Clinton